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Wohnung und Arbeit im Zusammenspiel

Oktober 5th, 2008 · No Comments

Wohnung und Arbeit sind für die meisten Menschen die hauptsächlichen Lebensinhalte. Das Zusammenspiel zieht sich ab dem Auszug aus dem Elternhaus durch das ganze Leben. Spätestens nach der Ausbildung oder nach dem Kennenlernen der großen Liebe verlässt man sein Elternhaus, in welchem man sich wenig Gedanken darüber machen musste, wie die Eltern die Immobilie finanziert haben.

Danach merkt man schnell, wie viel Geld die Wohnung Monat für Monat kostet. Miete, Möbel, Dekoration, Renovierungen, und die mit dem Wohnen verbundenen Nebenkosten, wie Heizung, Strom und Wasser, verschlingen Jahr für Jahr den Großteil des Einkommens. Auch bei eigenen Immobilien verbringt man meist Jahre mit der Rückzahlung der Kredite, mit der Sanierung und dem Unterhalt der Wohnung oder des Hauses.

Doch besteht umgekehrt genauso ein direktes Zusammenspiel zwischen Wohnung und Arbeit. Um eine Arbeit zu bekommen, benötigt man eine Wohnung; kann man keine vorweisen, hat man meistens keine Chance auf einen Arbeitsplatz. Als Obdachloser eine Arbeit zu finden, ist beinahe unmöglich – als Arbeitsloser eine Wohnung zu finden, ebenso. Diesem Teufelskreis zu entrinnen, ist meistens aus eigener Kraft nicht möglich.

Auch zur Lebensqualität gehört die Wohnung dazu. Nach Feierabend in seine eigenen vier Wände zu kommen, sich dort einen schönen Abend zu machen und die Wochenenden entspannt und vergnügt dort zu verbringen, ist der Aufwand, den man zum Unterhalt der Wohnungen betreiben muss, schon wert – auch wenn man einige der freien Stunden dazu verwenden muss, die Wohnung in Schuss zu halten. Schließlich wird man dafür mit einem schönen Zuhause belohnt, in dem man gerne seine Freizeit verbringen kann.